Donnerstag, 8. März 2018
IceCube Neutrinodetektor am Südpol

Zwei Schüler (Q4) zu Besuch am DESY in Zeuthen

Foto: Titus C.

Warum vergräbt man am Südpol 5160 Kameras, auf einen Kubikkilomerter verteilt, in 2000m Tiefe? Dieser Frage sind Anton Haase und Titus Czajka und 19 weitere Schülerinnen und Schüler aus Berlin und Brandenburg am DESY (Deutsches Elektronen Synchrotron) in Zeuthen nachgegangen.Den Tipp zu dieser Veranstaltungen haben sie von ihrer Physiklehrerin Frau Wiele bekommen.

Mit Hilfe dieses interessanten Aufbaus versuchen internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seit 2005 tief im Eis, fernab von jeglichen Störfaktoren, eine bestimmte Art der kosmischen Strahlung zu messen, um damit wichtige Fragen nach dem Aufbau des Universums beantworten zu können.

Dank der sechs Doktoranden, die die Schüler betreut haben, und den echten Messdaten, die sie auswerten durften, haben sie viel über das Experiment gelernt (wichtige Ereignisse werden nach Charakteren aus der Sesamstraße benannt) und eindrucksvoll das Leben in einer Forschungsstation am Südpol geschildert bekommen (im Sommer sind -20°C warm). Aber auch die wichtigen Fragen zum Leben eines Forschenden (Wie viel Kaffee trinkt ein Physiker eigentlich pro Tag?, Wie ist die Kaffeeversorgung am Südpol?) wurden beantwortet.

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