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E-Learning …
Berliner Tagesspiegel: “Ohnehin zeigt sich am Beispiel der Homepage des Gymnasiums Steglitz, wie man das Internet auch als Lehrmittel einsetzen kann. Mehr…

Fachbereich Mathematik / Informatik

Der Umgang mit EDV ist heute nicht nur allgemeine Berufsvorbereitung bzw. allgemeine Studienvorbereitung, sondern Allgemeinbildung.

Grundlage des Informatikunterrichts bildet die Einführung in wesentliche Begriffe und Methoden der Informatik, die technischen und theoretischen IT-Grundlagen (Hard- und Software), und Grundprinzipien von Automaten, Algorithmen und Programmen (Praktische Informatik). Die historische Komponente des Informatikunterrichts behandelt die Geschichte der Datenverarbeitung und Computersysteme.

Das Fach Informatik am Gymnasium Steglitz ist also kein reiner Programmierkurs, sondern behandelt viele Bereiche des Computers und seine Einsatzmöglichkeiten. So gehören zum Beispiel auch sozialwissenschaftliche Aspekte, wie die Bedeutung und die Auswirkungen des Computers in der Gesellschaft, zum Schulunterricht.

Neben den Standardprogrammen wie OpenOffice, Firefox, FoxitReader und z.B. Grafikprogrammen (Gimp und Paint.net) werden diese speziellen Programme im Informatikunterricht genutzt:

Spezielle Software für den Informatikunterricht



Das Fach Informatik wird in der Oberstufe als Grundkurs mit drei Stunden pro Woche angeboten.

Im Rahmen der mündlichen Abiturprüfungen kann Informatik, je nach Fächerkombination, als 4. Prüfungsfach oder 5. Prüfungsfach eingebracht werden.

Das ist allerdings nur möglich, wenn in Klasse 9 und 10 Informatik besucht wird.

In Klasse 9 ist Informatik (einstündiger Unterricht pro Woche) für alle SuS verpflichtend. So bekommen die SuS einen ersten Eindruck und wählen dann am Ende der 9. Klasse, ob sie in Klasse 10 Informatik (zweistündiger Unterricht pro Woche) weiterbesuchen und sich damit die Voraussetzungen für die gymnasiale Oberstufe und ein mögliches Einbringen in das Abitur schaffen.

Für die Kurse stehen zwei moderne Computerräume mit 15 bzw. 24 Schülerrechnern zur Verfügung.

Der Informatikunterricht findet vollständig per E-Learning statt. Video-Tutorials, Handbücher, Aufgaben, Anleitungen, Projektbeschreibungen stehen rund um die Uhr zur Verfügung. So können die SuS nachhaltig und höchst selbstständig lernen.

Teamwork wird im Informatikunterricht groß geschrieben. Auch diese Möglichkeit wird durch die Nutzung von moodle gefördert und unterstützt. Da alle Universitäten und Hochschulen in Deutschland moodle nutzen, sind unsere SuS auch auf diesem Gebiet fit fürs Leben.


Ergebnisse aus dem Informatikunterricht

Informatik Klasse 9 (2017):

Lernvideos für Pascal (Bruno K. und Nick P.) …



Informatik Klasse 10 (2018):

In Klasse 10 wird im 2. Halbjahr (1. Halbjahr Datenbanken) von der imperativen Programmierung mit FreePascal und den ersten Grundlagen der Programmierung (Variablentypen, Schleifen, Anweisungen usw.) der Übergang zur “Objektorientierten Programmierung” (OOP) mit der Software Lazarus vorgenommen.

Dabei wird in Analogie zu Klasse 9 ein Projekt “Satzgruppe des Pythagoras” realisiert um deutlich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen imperativer und objektorientierter Programmierung herausarbeiten.

Schwerpunkt bildet aber in der 10. Klasse die reine intuitive Benutzung bereitgestellter Objekte in Lazarus (Editfeld, Button usw.) Die Theorie der OOP (Klassen, Vererbung usw.) erfolgt dann in der 11. Klasse (q1) mit der Programmiersprache Java.

Erweiterung zur Lernsoftware durch Hinweise zum Sachverhalt – Schülerin Alexandra W.

 

Informatikkurs q2 (2018) präsentiert Software “MatheSchlange 4.0”

“Software-Life-Cycle”

Software-Engineering (“Software-Life-Cycle”) ist die Anwendung von Prinzipien, Methoden und Techniken auf den Entwurf und die Implementierung von Programmen und Programmsystemen.

Grundlage bildet dabei das 6-Phasenmodell: Problemanalyse, Entwurf, Implementierung, Funktionsüberprüfung/Leistungsüberprüfung, Installation/Abnahme, Support

In den letzten Wochen haben sich die Schüler des Informatikkurses q2 ausgiebig mit dieser Problematik beschäftigt und unter der Vorstellung, ein Start-Up-Unternehmen zu sein, eine Software für Schülerinnen und Schüler von Gymnasien entwickelt (Lazarus).

ScreenCopy

 

Ergänzungskurs „Digitale Welt“ in der Oberstufe

3D-Drucker – Foto: Bu

Jeder spricht heute von der digitalen Arbeits-, Lebens- und Berufswelt – kaum jemand weiß wirklich, was dies bedeutet und welche Herausforderungen die zunehmende Digitalisierung an uns stellt und zukünftig noch stellen wird. Digitale Werkzeuge, Dienstleistungen, Medien und Kommunikationsplattformen verändern in großer Geschwindigkeit unsere Kommunikations- und Arbeitsabläufe und bieten für Industrie, Arbeit, Bildung und Freizeit große Chancen und kreative Gestaltungsmöglichkeiten, bergen aber auch erhebliche Risiken.

Seit dem Schuljahr 2017/18 wird an einigen Schulen Berlins der Schulversuch „Digitale Welten“ durchgeführt und als zweisemestriger Ergänzungskurs in der Oberstufe angeboten.

Im Kurs “Digitale Welten” soll den Schülerinnen und Schülern ein umfassendes Bild der relevanten Technologien und Entwicklungen vermittelt werden, das vor allem durch die praktische und projektartige Ausrichtung der Inhalte direkt erfahrbar wird.
Im Vordergrund stehen dabei auch die kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten sowie die Bewertung von Chancen und Risiken.

Mögliche Themenfelder, die als Wahl- oder Pflichtmodule angeboten werden können sind:

  • Kommunikation und digitale Medien
    (Homepage, Blog, Datenschutz, Big Data etc.)
  • Digitale Techniken in der Produktion
    (Robotik, CAD, 3D-Druck, digitale Steuerung, Arbeit4.0, Industrie4.0 etc.)
  • Digitaler Wandel im Alltag
    (elektronische Geräte, Applikationen, SmartHome, sicherer Datentransfer etc.)
  • Forschung im digitalen Wandel
    (digitale Forschungsmethoden, Coding, OpenSource-Plattformen etc.)

Exkursionen und Betriebsbesichtigungen gewähren einen Blick auf digitale Geschäftsmodelle, Veränderungen in der Arbeitswelt und neue Berufsbilder.