Donnerstag, 16. März 2017
Lesung von Hans-Ulrich Treichel am 10.3.2017

“Schreiben ist Kommunikation”

Treichel mit Schülern1

Foto: Ch. Schleicher

Am Freitag, den 10.3.2017, war Hans-Ulrich Treichel zu Gast im Gymnasium Steglitz und las aus seinem Buch „Tagesanbruch“.

Am Sterbebett ihres Sohnes sitzend, erinnert sich eine Mutter bis zum Tagesanbruch des nächsten Tages an die Flucht aus dem Osten nach dem Zweiten Weltkrieg und ihr Leben im Nachkriegsdeutschland. Sie spricht dabei ihren soeben verstorbenen Sohn an und erzählt all die Geheimnisse, die sie verschwieg, denn „auch wenn man mit seinen Kindern nicht über alles sprechen müsse: Nun könne sie es ja sagen“. So schildert Treichel auf berührende, aber dennoch nüchterne Weise die Geschichte einer Mutter, die zurückblickt und verarbeitet dabei nach eigener Aussage viele Eindrücke aus seinem Leben.

In der auf die Lesung folgenden Fragerunde offenbarte uns der Professor für Deutsche Literatur dann einige Weisheiten und Wahrheiten über das Schreiben, unter anderem über die Eigenart der Kommunikation durch das Veröffentlichen eines Buches. So war auch diese, wie immer durch die Adenauer Stiftung möglich gemachte, Lesung ein Zugewinn für alle Anwesenden und wir danken Herrn Treichel ganz herzlich für seinen Besuch!

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