Sonntag, 11. April 2010
Moscheebesuch der 7C
Unterrichtseinheit “Islam’ im katholischen Religionsunterricht
Am 31.3. (Dienstag) haben wir im Rahmen der Unterrichtseinheit “Islam’ im katholischen Religionsunterricht die Moschee am Columbiadamm (Sehitlik-Moschee) besucht. Die Moschee besteht aus einem einzigen großen Gebäude, im Haupttrakt befinden sich die zwei Gebetsräume, in den Nebentrakten befinden sich ein Cafe, ein Bücherladen und die Verwaltung. Auf dem Platz vor der Moschee befand sich ein islamischer Friedhof, der bereits 1863 als Beamtenfriedhof eingeweiht worden ist.
Unsere Führung begann im oberen (und größeren) der beiden Gebetsräume, der aus der Gebetsnische in Richtung Osten (Mekka), zwei Kanzeln für Vorbeter, einem großen Kronleuchter und Gängen an der Seite oder Gänge an der Wand oben, die über eine Treppe zu erreichen sind – dort beten die Frauen. In einem Sitzkreis (auf dem Boden sitzend) haben wir uns dann über die Geschichte der Moschee sowie über den Islam an sich geredet, natürlich war auch zentral der Hauptraum das Thema.
Danach sind wir über eine waghalsig steile Wendeltreppe in den unteren Saal gegangen, in dem, wenn der Andrang zu groß wird, auch gebetet wird. Die Worte des Imam (Vorbeters) werden dann über Lautsprecher in diesen Saal gebracht. Der Saal wurde von vielen Säulen getragen, lediglich der vordere Teil war ohne Säulen. Auch dort haben wir uns noch mal über den Islam, Propheten, den Islam im Vergleich mit dem Christentum und ähnliches unterhalten. Das war dann auch “schon” das Ende des Besuches (der aber interessant war!), aber noch eins: Ein großes Lob an Herrn Cetin, der uns alles gut erklärt hat und an die Begleitpersonen.
Felix Heilmann
